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Medizinisches Versorgungszemtrum Dres. Raulin und Kollegen

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Foto von der Gefäßmedizin

Thrombose

Thrombose des rechten Beines

Was ist eine Thrombose? 

Unter "Thrombose'' versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel. Der Begriff der Thrombose ist von dem griechischen Wort ''thrombosis'' ("Gerinnen") abgeleitet.

Am häufigsten treten Thrombosen in den tiefen Bein- und Beckenvenen auf, aber auch Armvenen können durch eine Thrombose betroffen sein. 

Durch Verschleppung des Thrombus (Gerinnsel) droht eine Lungenembolie (Verstopfung der Lungengefäße und Beeinträchtigung der Lungendurchblutung), die im schlimmsten Fall tödlich endet. 

Risikofaktoren für das Entstehen einer Thrombose sind u. a. langes Sitzen (z. B. auf langen Flügen oder bei Busreisen), Krampfadern, genetisch bedingte Gerinnungstörungen (Thrombophilie), eine erhöhte Blutgerinnungsneigung oder Bettlägerigkeit nach einer Operation oder Entbindung sowie bei schweren Erkrankungen wie z. B. Krebsleiden.

Klinische Symptome

Typische Zeichen sind bläulich- rote Verfärbung, Schmerzen und Schwellung der Wade oder des ganzen Beines, abhängig vom Sitz der Thrombose. Manchmal kann sich eine Thrombose auch  nur durch eine leichte Schwellung oder geringe Schmerzen äußern, so dass in Zweifelfällen immer eine weiterführende Diagnostik erfolgen sollte.